Bibliothek
Der Historische Verein besaß vor dem Krieg neben
einem Museum mit einer wertvollen Münzsammlung eine
Bibliothek, die zuletzt von der Bibliothek der Staatlichen
Akademie in Braunsberg mitverwaltet wurde. Beides ist in
den Wirren des Kriegsendes restlos vernichtet worden.
Die Unzulänglichkeit westdeutscher Bibliotheken für
die ermländische Geschichtsforschung veranlasste
Hans Schmauch nach der Wiederbegründung des Vereins
1955, eine eigene Bibliothek aufzubauen. Die stattliche
Sammlung wurde 1961 in zwei Räumen, die der damalige
Kapitularvikar von Ermland dem Verein im Ermlandhaus in
Münster zur Verfügung stellte, untergebracht.
Sie umfasst derzeit ca. 5.000 Bände, die in Zusammenarbeit
mit der Universitätsbibliothek Münster EDV-gestützt
katalogisiert wurden.
Um eine bessere und breitere Nutzung zu ermöglichen,
wurde die Bibliothek des Historischen Vereins als Depositum
der
Martin-Opitz-Bibliothek in Herne übergeben, wo sie
demnächst nutzbar ist.
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